Benedictus-Realschule erhält Auszeichnung im Rahmen
der Aktion „Natur & Nachhaltigkeit im Schulumfeld“

 

Das in Zusammenarbeit zwischen dem Bay. Umweltministerium und dem Kultusministerium initiierte Projekt zielt darauf ab, die unmittelbare Schulumgebung naturnah zu gestalten.

 

Nun ist der parkähnliche „Schulgarten“ der Benedictus-Realschule eigentlich ein schönes Stück Natur. Aber man kann der Natur eben doch immer noch ein wenig zur Seite stehen und genau das wurde versucht.  

Da die Nistmöglichkeiten für Höhlenbrüter und Fledermäuse verbessert werden sollten, konnten mit Unterstützung des Tierschutzvereins Tutzing Nistkästen angeschafft werden.

Die Schüler der 5.Klassen hatten dann die Aufgaben, geeignete Orte zu deren Platzierung zu finden, diese nach Möglichkeit selbst zu befestigen, sowie diese zu betreuen und zu pflegen. Die
Nistkästen sollen für verschiedene Höhlenbrüter, Siebenschläfer und besonders für Fledermäuse einen Unterschlupf bieten.

 

Ein kleiner Teil unseres Schulgartens darf aufgrund von landschafts-und naturschutzrechtlichen Gründen nicht mehr betreten werden. Dieser Teil wurde durch eine Weidenhecke optisch und funktionell abgetrennt.

Deren Planung und Realisierung wurde von Schülern der 9. Klassen im Rahmen unseres Ökologieprojektes "Ökopassion" entwickelt und umgesetzt. Der Schnitt und die Pflege werden im Rahmen unserer ökologischen Aktionen von den Schülern selbst durchgeführt. 
Die Weidenhecke soll Heckenbewohnern einen Lebensraum bieten und im abgegrenzten Bereich dahinter eine Rückzugsflächen mit biologischer Vielfalt entstehen lassen. Im diesem ökologischen Projekt wurde auch die Erstellung einer Insektenwand ermöglicht. Das „Insektenhotel“ soll die Vielzahl der verschiedenen Nutzinsekten und hier besonders der einzelnen Solitär- oder
Wildbienen erweitern.

Der Hauptgedanke, den wir im Hinblick auf unserer ökologischen Projekte verfolgen, ist die Biodiversität.
Ökologische Nachhaltigkeitsaspekte bedeuten für uns immer auch Artenschutz und
Artenvielfalt. Wenn Ökosysteme sich verändern oder komplett zerfallen, wollen wir, wenn auch in den meisten Fällen nur exemplarisch, versuchen dem entgegen zu wirken.

Im Rahmen einer  Feierstunde im Münchner Maria-Ward Gymnasium verlieh der Bayerische
Umweltminister Dr. Marcel Huber eine Anerkennung
für die Umweltschutzaktivitäten unserer Schule.

Thomas Kräh